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Tango

Der Tango ist der lateinamerikanischste Tanz der Standardtänze.
 
Er entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts in Südamerika aus dem kubanischen Habanera. Der Tango allerdings kommt mit mehr Tuchfühlung daher - sozusagen: Liebe, Lust und Leidenschaft. In Buenos Aires entwickelte sich der Tango als "Milonga" weiter. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gelangte er nach Europa, wo er zuerst als sehr anstößig galt.
 
Typisch für den Tango sind lange, raumgreifende Schritte, sowie die berühmte Tangowiege. Diese langsamen Schritte werden jedoch von Zeit zu Zeit von kurzen schnellen Schritten abgehackt, was die Abwechslung zwischen Ruhe und Dynamik hervorbringt. Typisch für den Tango sind zackige Kopfbewegungen beider Tanzpartner.
Das große Thema beim Tango ist die Leidenschaft, die die Partner schon allein durch eine ungewöhnlich enge Tanzhaltung ausdrücken. Gegensätze wie Liebe und Hass, Verheißung und Illusion werden durch das zwischenzeitliche Innehalten unterstützt.
Auch musikalisch sticht der Tango mit seinem synkopischen Rhythmus heraus. Die geläufigen Musikinstrumente sind Violinen und Gitarrenklänge.
 
Aufgrund seines fehlenden Schwunges ist der Tango ansich leichter zu tanzen als die restlichen Tänze, doch gerade aufgrund des vermissten Schwungs ist es auch gleichzeitig schwer, diesen völlig ohne Schwung zu tanzen.
 
 
Takt: Zweiviertel
Frequenz: 32 Takte / Minute
Schrittmuster: lang-lang-schnell-schnell-lang
klassische Figuren: Wiegeschritt - Promenade - Banane